{"id":52,"date":"2006-07-12T12:21:31","date_gmt":"2006-07-12T11:21:31","guid":{"rendered":"http:\/\/neu.philipkoenig.at\/?p=52"},"modified":"2012-12-23T22:57:21","modified_gmt":"2012-12-23T21:57:21","slug":"stellungnahme-zum-flachenwidmungs-und-bebauungsplan-wien-hauptbahnhof","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.philipkoenig.at\/?p=52","title":{"rendered":"Stellungnahme zum Fl\u00e4chenwidmungs- und Bebauungsplan Wien Hauptbahnhof"},"content":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Damen und Herren, gem\u00e4\u00df \u00a7 2 Wiener Bauordnung gebe ich zum \u00f6ffentlich aufliegenden Fl\u00e4chenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7766 die nachstehende Stellungnahme ab:<\/p>\n<p>Zahlreiche internationale Beispiele zeigen, dass eine monofunktionale Nutzung bzw. eine \u00fcberproportionale Nutzung f\u00fcr B\u00fcro und Handel in Stadtentwicklungsgebieten zu Problemen in vielerlei Hinsicht f\u00fchrt. F\u00fcr einen \u201efunktionierenden\u201c Stadtteil ist ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis zwischen Wohnen, B\u00fcro, Kultur und Freizeit unerl\u00e4sslich. Darauf soll meines Erachtens im vorliegenden Fl\u00e4chenwidmungs- und Bebauungsplan Bedacht genommen werden. Insbesondere die Planung der Fl\u00e4che n\u00f6rdlich des Bahnhofs wird dem nicht gerecht.<\/p>\n<p>Eine Verlagerung der Nutzungsverh\u00e4ltnisse zu Gunsten der Funktion \u201eWohnen\u201c ist hier unerl\u00e4sslich. Die Handelsfl\u00e4chen sind \u00fcberwiegend zum Stra\u00dfenraum gerichtet anzusiedeln. Um das Gebiet als Einkaufsviertel attraktiv zu machen, m\u00fcssen die vorgesehenen Baubl\u00f6cke kleiner sein (zus\u00e4tzliche Wege, vor allem f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4ngerInnen und RadfahrerInnen zwischen den dzt. vorgesehenen Stra\u00dfen). Die vorgesehenen Geb\u00e4udeh\u00f6hen m\u00fcssen reduziert werden, damit das Stadtviertel von NutzerInnen positiv \u201eerlebt\u201c werden kann.<\/p>\n<p>Das Gebiet an der Ecke G\u00fcrtel\/Arsenalstra\u00dfe w\u00e4re auf Grund seiner N\u00e4he zum Belvedere, zum Arsenal und zum \u201e20er-Haus\u201c sowie seiner guten Verkehrsanbindung f\u00fcr eine kulturelle Nutzung sehr gut geeignet. Hierbei sollte die Erhaltung der bestehenden Bahnhofshalle zum Zwecke der Umfunktionierung zu einer Ausstellungs- und Veranstaltungshalle in Erw\u00e4gung gezogen werden \u2013 dies in Zusammenhang mit einer entsprechend gro\u00dfen Freifl\u00e4che, die verschiedene \u201eopenair- Nutzungen\u201c (Kulturveranstaltungen, M\u00e4rkte, etc.) zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im Bereich des Haupteingangs zum neuen Bahnhof ist eine der zu erwartenden Frequentierung des Bahnhofs entsprechende Verkehrs- und Freifl\u00e4che (Busbahnhof f\u00fcr \u00fcberregionale Busse, Stra\u00dfenbahn- und Bushaltestellen, Fahrradabstellpl\u00e4tze, repr\u00e4sentativer Vorplatz) vorzusehen. Der motorisierte Individualverkehr \u2013 Kiss&amp;Ride-Zone \u2013 soll seitlich des Bahnhofs abgewickelt werden. In der Planung ist f\u00fcr eine Bevorrangung des \u00f6ffentlichen bzw. des Radfahrverkehrs Vorsorge zu treffen. Die optimale Anbindung an das \u00f6ffentliche Verkehrsnetz \u2013 insbesondere an Schnell- und Regionalbahn sowie Eisenbahn-Fernverkehr \u2013 bietet die Chance, das Planungsgebiet zu einem vorbildlichen Stadtteil im Sinne umweltvertr\u00e4glichen Verkehrs zu entwickeln. In allen Stra\u00dfen des Planungsgebietes sind deshalb Vorkehrungen zu treffen, dass getrennte Radverkehrsanlagen in beiden Richtungen (keine Zweirichtungsradwege) m\u00f6glich sind und der Durchzugsverkehr unterbunden wird (Stra\u00dfenzug 6627, Schweizer-Garten-Stra\u00dfe). Die Stellplatzzahl f\u00fcr Autos sollte auf 50 % der nach dem Wiener Garagengesetz erforderlichen Stellplatzzahl eingeschr\u00e4nkt werden.<\/p>\n<p>Ergeht an die MA 21 B \u2013 Fl\u00e4chenwidmung, Rathausstra\u00dfe 14 \u2013 16, 1010 Wien<\/p>\n<p>Wien, am 12.7.2006 Philip K\u00f6nig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrte Damen und Herren, gem\u00e4\u00df \u00a7 2 Wiener Bauordnung gebe ich zum \u00f6ffentlich aufliegenden Fl\u00e4chenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7766 die nachstehende Stellungnahme ab: Zahlreiche internationale Beispiele zeigen, dass eine monofunktionale Nutzung bzw. eine \u00fcberproportionale Nutzung f\u00fcr B\u00fcro und Handel in Stadtentwicklungsgebieten zu Problemen in vielerlei Hinsicht f\u00fchrt. 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